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Tuning
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Die Motorkonstruktion des NSU- Vierzylinders war für
seine Zeit sehr fortschrittlich und ermöglichte recht einfache Leistungssteigerung.
Die Merkmale obenliegende Nockenwelle, Alu- Querstrom- Zylinderköpfe
und halbkugelförmiger Brennraum waren auch 20 Jahre später noch
nicht selbstverständlich und Basis für die große Frisierfreudigkeit.
Auch die für die Zeit guten Fahreigenschaften trugen zum sportlichen Ruf der Prinzen bei. Schraubenfedern rundum, Querlenker vorne und Schräglenker hinten. Weitere Merkmale sind die kompakte Bauweise und die Wartungsfreundlichkeit. Der Kupplungswechsel ist beim Vierzylinder in weniger als einer Stunde erledigt. Händewaschen inklusive. Spezialwerkzeug ist (außer einer abgedrehten 14er Nuß für die Zylinderkopfschrauben) nicht erforderlich. Das NSU- Baukastensystem ermöglicht es zudem, viele Teile zwischen den unterschiedlichen Prinz-Typen auszutauschen. Bereits 1966 hat Siegfried Spiess aus einen 1000er 76 PS herausgeholt und damit den späteren TTS vorweg genommen. Ein schöner Artikel dazu findet sich in der "mot" Heft 4/66. Auf der Titelseite, neben dem Bild eines 1000er Hecks mit aufgestellter Haube finden sich die Schlagworte "170 km/h: PRINZ 1000", im Artikel wird die Gleichung "Prinz + Spiess = Super-Schnell" aufgemacht. Der 1200 TT brilliert dagegen weniger durch Höchstleistung. Das maximale Drehmoment liegt zwischen 2.500 und 4.500 U/min an. Das ermöglicht schaltfaules Fahren. Unbedenklichkeitsbescheinigungen für viele Modifikationen sind auch heute noch - gegen eine Bearbeitungsgebühr - bei der NSU GmbH. erhältlich |
Für weitergehende Fragen empfehle ich das NSU-Forum von Fredy Schläpfer.
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Alle Angaben ohne Gewähr
letzte Änderung: 26.09.2000
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