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Ölkühlung
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Ein heißes Thema waren schon immer die Öltemperaturen.
Im Sommer sind beim TT 130° C, trotz des serienmäßigen Ölkühlers,
auch bei zurückhaltender Autobahnfahrt schnell überschritten.
Das (nicht ganz) legale Aufstellen der Motorhaube hilft nicht viel (ca.
5° C weniger). Eine Prinz 4- Haube (Scharnierhalterung muss abgeändert
werden) ist auch nicht jedermanns Sache, weil dann Luftfilter oder Vergaser
beregnet werden.
Wichtig ist das Luftführungsblech hinter den Zylindern (hinter dem Auto stehend). Beim 1200 TT ist dies -wohl wegen des Ölkühlers- nicht serienmäßig. Die wirksamste Kühlung des Schmiermittels läßt sich mit einem Frontölkühler erreichen. Er senkt die Öltemperatur, je nach Kühlergröße, um ca. 30° C ab. Mein Frontölkühler stammt vom Mercedes 230 E (W 123). Sieht zwar anders wie der des TTS aus, hat aber auch nur 50,- DM beim Autoverwerter gekostet. Keinesfalls überalterte Schläuche verwenden und an den Karosserie- Durchführungen für Scheuerschutz sorgen (z.B. mit den Mercedes- Tüllen 335 997 00 81). Beim TTS wurden die Schläuche links durch Schweller und Innenraum verlegt (analog Kabelbaum). Bei Fahrzeugen ohne Heizung bietet sich eine Verlegung im Mitteltunnel an. Leider haben nur die TT und TTS- Motoren einen serienmäßigen Ölkühleranschluß, obwohl auch die 1200er Motoren, insbesondere bei der Automatik- Version sehr warm werden. Um den Fahrstil an die Öltemperatur anpassen zu können, sollte
ein Ölthermometer eingebaut werden.
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Interessant: in der Betriebsanleitung des Prinz 1000 L
von 1964 ist eine verripte Alu- Ölwanne abgebildet. In der Serienproduktion
wurde diese leider durch eine Blechwanne ersetzt. Schade.
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Alle Angaben ohne Gewähr
letzte Änderung: 26.09.2000
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